Weisses Bergschaf
Das Weiße Bergschaf wurde aus den Bergschafrassen der Alpenländer gezüchtet. Es ist ein mittelgroßes bis großes, ganzfarbig weißes Landschaf mit unbewolltem, schmalem, ramsnasigem Kopf, der
hornlos ist und lange, breite, hängende Ohren trägt.
Die kräftigen Beine haben straffe Fesseln und feste Klauen.
Das Vlies besteht aus einer lang abgewachsenen, leicht gewellten, weißen Schlichtwolle mit seidigem Glanz, die eine Feinheit von 32 bis 36 Mikron hat. Zweimal jährlich Schur.
Die Brunst ist ausgeprägt asaisonal. Erstzulassung ist mit 8 Monaten möglich.
Herkunft:
Das Weiße Bergschaf in Bayern hat seinen züchterischen Ursprung im Werdenfelser Land, wo es zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Einkreuzung von Bergamaskern in das bodenständige Steinschaf entstand.
Zuchtziel:
Züchtung eines an die Haltung in rauen Hochgebirgslagen angepasstes, frühreifes Landschaf mit hoher Fruchtbarkeit, Langlebigkeit und besten Muttereigenschaften. Selektion auf Pigmentfreiheit und Freiheit von toten Haaren.
Link:
Gewicht nach
einem Jahr |
Gewicht
|
Wollgewicht
|
|
Schaf |
60-70 kg
|
75-85 kg
|
4-6 kg
|
Widder |
70-90 kg
|
90-120 kg
|
6-8 kg
|
Lamm |
-
|
-
|
Brunstzyklus: asaisonal
Fruchtbarkeit: 170-200 %
Hornung: hornlos
Zunahme: 280-320 g
Erstlammalter: 13-15 Monate
Wollfarbe: weiß
Wolltyp: schlichtwollig 32-36 Mikron
Wolllänge: 15-20 cm
Schur: 2 mal pro Jahr